AKTUELLES

Das neue Kindergartenjahr hat begonnen

Wir begrüßen alle Kindergartenkinder und ihre Familien ganz herzlich zum neuen Kindergartenjahr 2018/19 und freuen uns auf ein interessantes und spannendes Miteinander.

 


Kinderferienspass 2018

Durch das ehrenamtliche Engagement vieler Einrichtungen, Vereine und Institutionen konnten wir auch für dieses Jahr ein schönes abwechslungsreiches Programm zusammenstellen. 

Hier das Programm für 2018!

Viel Spass

 


Wundervolles Theater der Bühnenmäuse

Mats und die Wundersteine

Bauchkribbeln und Lampenfieber  gehören zum Theaterspiel dazu. So auch bei den kleinen Schauspielern der Kath. Kita St. Marien am Sonntag kurz vor der Aufführung im Bürgersaal in Wachtendonk. Nach vielen Wochen des Probens und Vorbereitens ist  es nun endlich soweit und die Vorschulkinder präsentieren mit viel Freude das Theaterstück „Mats und die Wundersteinmäuse“ von Marcus Pfister  und Detlef Jöcker.

Die Bühne ist eindrucksvoll geschmückt und der Saal füllt sich sehr schnell mit Familienangehörigen und Interessierten, die ganz gespannt auf das Theaterstück sind.

Die Bühnenmäuse spielen die Geschichte zweier Mäusegruppen, die auf einer Felseninsel mitten im Meer leben. Nachdem Mats (Lina) einen leuchtenden, wärmenden Wunderstein in den Felsen findet, möchte jede Maus auch so einen Stein haben. Nicht alle Mäuse hören auf die warnenden Worte des Mäuserichs Balthasars (Johann). Durch den Raubbau am Felsen stürzt schließlich ein Teil der Felsenlandschaft zusammen. Der Einsturz  wird durch Geräusche einiger Darsteller und Raucheffekte unterstützt. Mats erinnert sich an die Warnung Balthasars und die Aufforderung, dass man der Natur etwas zurückgeben muss, wenn man ihr etwas nimmt. Sie bemalt als Ersatz für den Wunderstein einen anderen Stein und fügt ihn in den Felsen. Die anderen Mäuse machen es ihr nach und der Wohnort der Felseninsel bleibt erhalten.

Mit viel Freude und Selbstvertrauen spielen die Kinder ihr Theaterstück vor einem großen Publikum.  Zwischen den  Erzählsequenzen kommen alle 26 Bühnenmäuse zu Wort. Die von den Kindern textsicher und stimmkräftig gesungenen Lieder bereichern das Stück und werden mit Tänzen stimmungsvoll zum Ausdruck gebracht. Die Bühnenmäuse spielen ihre Rollen großartig  und machen die Aufführung  gemeinsam mit den Erzieherinnen zu einem einzigartigen Erlebnis.

Bereits zum 16. Mal bringen die „Bühnenmäuse“ ein buntes, musikalisches Stück auf die Bühne. Für die großen Bühnenmäuse der Kita St. Marien, Ute Nowacki  (Kitaleitung), Christel Hommes, Hildegard Heußen und Nicola Leukers (Soz. Päd.)  ist das Theaterspiel ein wunderbares Medium, um den Kindern Wertschätzung, Respekt und Achtsamkeit nahe zu bringen und das Selbstvertrauen zu stärken.  Jede kleine Bühnenmaus ist danach ein Stück gewachsen.

Ein Dankeschön gilt allen, die zum Gelingen der Aufführung beigetragen haben. Der musikalischen Unterstützung von Frida (Querflöte) und Aaron (Cajon), den Eltern für das Nähen der Kostüme und dem Bühnenaufbau, den Kolleginnen der Kath. Kita St. Marien für das Schminken und die Unterstützung, Tim Ophey für die Technik und Familie Heinze für das Erstellen des Filmmaterials.

NACHWORT:

Und nun ist schon wieder alles vorbei. So viele Wochen geübt, gesungen und geprobt. So viele Stunden Vorbereitung!   Ideen sammeln, Pläne entwickeln, Absprachen treffen, auch mal unterschiedlicher Meinung sein, Spaß haben , weniger Freizeit,  Kompromisse schließen und alles dreht sich um die Aufführung. Das alles geht nur, wenn alle mit dem ganzen Herzen dabei sind. Das sind wir!

Dann ist es soweit und die Aufregung ist bei allen, den kleinen und großen Bühnenmäusen, groß. Jedes Kind soll seinen Auftritt haben, ihn genießen, Spaß haben und daran wachsen. Unsere Aufgabe ist es, die Kinder und zwar jedes Einzelne zu begleiten und zu unterstützen. Das ist unser Wunsch und unser Ziel.

Die besonderen  Glücksmomente, die unsere Herzen berühren sind die strahlenden Gesichter und die leuchtenden Augen der Kinder. Und all die kleinen Momente im Alltag der Kita: zwei Mädchen, die im Bällebad noch einmal ihre eigene Matsgeschichte spielen, die vielen wundervollen, selbst gemalten Bilder vom Theaterstück und immer wieder hört man ein, zwei oder mehrere Kinder die Lieder des Theaterstückes singen.  Ein deutlich spürbares Wir-Gefühl und schließlich die Frage: „ Weißt du was? Ich bin so glücklich, weil das Theaterstück war einfach  sooo schön.“

 


Ein Kunstprojekt in drei Ländern

Die französische Künstlerin Paulina Okurowska

startet im Familienzentrum Miteinander

Hintergrund: Die Gemeinden Acigné in Frankreich und Wachtendonk (D) verbindet eine Städtepartnerschaft, die seit vielen Jahren durch regelmäßige Austauschbesuche durch den Verein „Freunde von Acigné“ gepflegt wird. Eine weitere Partnerstadt von Acigné ist Seica Mare in Rumänien.  Zum nächsten Austausch Ende Juni soll es ein großes Fest in Acigné geben. Ein Höhepunkt der Feierlichkeiten ist die Installation eines Kunstwerks der Künstlerin Paulina Okurowska. Sie möchte ein besonderes „Europäisches Dorf“ errichten. Ihre Idee: Ein Haus ist architektonisch genauso vielfältig, facettenreich wie Europa selbst. Vier Wände und ein Dach. Wände aus Ziegeln, Holz oder Beton. Dächer aus Zink, Stroh, Schiefer, Blech, Schiefer oder Holz. Treppen oder nicht. Viele Fenster, wenige Fenster, Fensterläden oder nicht. Aber alle Häuser haben einen  gemeinsamen Nenner FAMILIE. Es geht um Stabilität, Zusammenhalt und Solidarität. Wir alle wohnen miteinander im Haus Europa.

Beauftragt wurde Paulina von der Gemeinde Acigné. In Abstimmung mit den beiden Partnergemeinden verbringt sie nun in allen drei Ländern ein paar kunstvolle Tage. Sie möchte Kontakte knüpfen, sich inspirieren lassen und besonders mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an ihrem Projekt arbeiten.

Für diese Aktion hat sich der Verein „Freunde von Acigné“ die Unterstützung des Familienzentrums Miteinander in Wachtendonk geholt. In dieser Kooperation wurde ein Projektplan für Paulina erstellt. So arbeitete Paulina von Mittwoch bis Samstag mit unterschiedlichen Gruppen aus Wachtendonk, mit den Kitakindern der Kath. Kita St. Marien, dem Kinderchor St. Michael, dem Offenen Ganztag der Michaelgrundschule, einem Achten Schuljahr der Sekundarschule Stra/Wa in Wachtendonk und mit zwei  Gruppen Erwachsener.

Die Workshops: Zunächst wurde mit den Gruppen das Thema „Wie unterschiedlich sind Häuser in Europa“ besprochen. Beispielhafte Bilder wurden verglichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erörtert. Dann  wurde es ganz „praktisch“. In Zweierteams durften sie phantasieren in welcher Art Haus sie gerne wohnen würden. Die Ideen: Ein Burger-Haus, ein riesiges Softeis, ein Highheel Damenschuh, ein funkelnder Diamant,  eine „Acht“,  ein hohes Haus im Cola-Design,  ein Mickymauskopf, ein Ufo und viele andere interessante Ideen. Zunächst  als Skizze aufgezeichnet und anschließend  aus Pappe das jeweilige Modell gebaut. Zum Schluss hat noch jeder Teilnehmer eine kleine Schieferplatte mit Gravurwerkzeug individuell gestaltet. Paulina hat durch ihre freundliche und inspirierende Art alle motiviert und mitgenommen. So sind tolle Ergebnisse entstanden und es hat allen großen Spaß gemacht.

Dann wird es eine Ausstellung aller Modell-Häuser geben. Aus den Modellen werden die Top Ten gewählt. Diese Auswahl wird an das Atelier von Paulina in Nantes gesendet. Und letztendlich wird Paulina drei Modelle auswählen, die sie in ihrer Installation -für das Fest in Acigné- als Skulptur realisiert.

Wer sich diese Skulpturen beim Europafest in Acigné Ende Juni selbst vor Ort anschauen möchte, ist herzlich zur Mitfahrt eingeladen. Die Reise wird von den „Freunden von Acigné“ organisiert. Außer einem Beitrag für die An- und Abreise mit einem modernen Fernreisebus entstehen keine weiteren Kosten, weil die Unterbringung in Gastfamilien in Acigné erfolgt. Nähere Infos dazu gibt es bei Stephan Hünnekes, Tel. 0163 9745722 oder per Mail: stephan.huennekes@freundevonacigne.de

In dieser Woche ist Paulina weiter nach Rumänien gereist, denn in allen drei Ländern der Partnergemeinden werden Workshops durchgeführt, so dass Paulinas „Dorf Europa“  aus je 3 Modellen aus Deutschland, Frankreich und Rumänien besteht, sowie einem Haus, dass sie selbst entwirft.

Vielen Dank an Alle, die mitgemacht haben.  Wir sind sehr gespannt, wessen Idee vom Haus in Paulinas Installation zu sehen sein wird! Die Schieferplättchen finden alle einen Platz in Paulinas drei  Objekten aus Wachtendonk.

 

Nachtrag: Wir haben ein paar schöne Tage in Acignè verbracht und nette Menschen kennengelernt. Es war ein interessantes und erlebnisreiches Wochenende.